Samstag, 10. Februar 2007

1. Tag, SA, der 10.02.07

Aufstehen:
Ich war natürlich so früh wach, wie ich schon die ganze Woche (für Klausuren und zum Lernen) aufgestanden bin.
Aber nach Freitagabend ging es meinem Kopf nicht so gut, aua. Wir hatten keine Kopfschmerztabletten mehr zu Hause. Aber eines der Care-Pakete war meine Rettung! Da waren auch Aspirin eingepackt, so konnt ich die wenigstens einnehmen. Besserung trat jedoch nicht wirklich ein. Mir war den ganzen Tag schlecht und die Müdigkeit tat den Rest.

Koffer:
Natürlich und wie vorausgesagt passte nicht alles in den Koffer. So mussten wir ein wenig improvisieren und einiges in Paderborn lassen (was mir hoffentlich in den nächsten Tagen zukommt).
So wurde auch mit dem Losfahren um 11 Uhr nix… ;-) (Gut, dass mein Freund mich so gut kennt und diese Verspätung eingeplant hatte.)

Fahrt:
Es ging nun endlich irgendwann vor 12 Uhr los. Wir hatten keinen Stau auf unserer Strecke, so ging es gut voran. Nach ca. 1:40 h waren wir dann am Flughafen Köln/Bonn angekommen.

Flughafen:
Nach einem tränenreichen Abschied ging es für mich allein durch die Kontrolle.
Als erstes wurde ich gefragt, ob ich irgendwelche Creme dabei habe. Ich hatte natürlich was mit mir, ne Handcreme, weil meine Hände soo trocken sind (hoffe das ändert sich bei dem Klima hier). Eigentlich dachte ich, dass nur Flüssigkeiten in den durchsichtigen Beuteln mitgeführt werden müssen und nicht alle Kosmetiksachen. Stiefel musste ich auch ausziehen und sowieso alles an mir hat gepiept.
Als das geschafft war, hab ich mir erstmal ne Flasche Wasser gekauft (3,- für 0,5 L), damit ich im Flugzeug auch was zu den Brötchen hatte (man konnte aber tatsächlich etwas Warmes kaufen, Pizza).
Aber unserer Flieger kam erst 20 Min. später als geplant. (Und die Deutschen standen schon ne halbe Std. bevor wir überhaupt rein durften schon in der Reihe, bestehend aus 3 verschiedenen Schlangen) Was will man auch von einem Billigflieger erwarten? Dass wir überhaupt geflogen sind… Nein, hab mich sehr sicher gefühlt.
Das Beste war, dass sie die Leute nicht rein gelassen haben, wie sie in der Schlange standen, sondern wie wir eingecheckt haben! Also war ich dann früher als viele andere drin, weil ich die boarding-no. 43 hatte.

Flug:
So konnte ich mir eine Reihe für mich allein aussuchen! Kurz vor dem Flügel, so dass ich noch gut aus dem Fenster sehen konnte. Da ich ja noch so müde war, hatte ich gehofft, mich während des Fluges über die 3 Sitze zum Schlafen legen zu können. Aber dann kam doch noch eine Person und fragte, ob sie sich setzen könne. Ich konnte ja nicht nein sagen, so hatte ich wenigstens jemanden zum Reden. Sie war sehr nett und unterwegs zu einer Fortbildung. Vanessa arbeitet für Fairtrade und erstellt Zertifizierung für verschiedene Firmen im Ausland (wer Personalwirtschaft hat/hatte, weiß wovon ich rede ;-) ).


Bus:
Nachdem unsere Koffer da waren, sind wir zur Tourist-Information, dort bekamen wir einen Stadtplan und die Bus-/Metrofahrpläne. Vanessa musste auch in die Innenstadt, so nahmen wir den gleichen Bus zur Syntagma Station. Von dort sind wir dann mit der Metro weiter.

Metro:
Ich musste nur eine Station zur Victoria Station, die man normalerweise auch zu Fuß erreichen könnte. Aber mit dem ganzen schweren Gepäck waren es die 80 Cent wert. Von der Station bis zur Hostel waren es nur noch wenige Minuten.

Hostel:
Vor der Hostel standen schon einige junge Menschen und unterhielten sich lautstark. Da wusste ich, dass ich hier richtig sein musste. Aber hoffte auch, dass noch was für mich frei war. Da der Hund namens Marta die Eingangstür blockierte, hätte ich meinen Koffer draußen stehen lassen müssen, da das Rüberklettern mehr Mühe erfordert hätte, aber sofort war ein netter Mann zur Stelle und half mir (wie gern hätte ich mir da einen Rucksack von Anna K. gewünscht). Prompt kam noch ein nettes Mädel und erklärte mir alles, wie das hier abläuft und holte den Bob. Nachdem sich rausgestellt hatte, dass die Wiebke auch aus Deutschland kommt, konnten wir auch deutsch sprechen.

Akropolis:
Wiebke hatte noch die Elise aus London (ursprünglich aus Australien) kennen gelernt. Die beiden haben mich dann noch zur Akropolis begleitet. Ich wollte das ausnutzen, dass die Hostel schon so nah dran war. Wir haben die schön beleuchtete Akropolis von unten bewundert und sind auf den Filopappos Hill geklettert, von dem man die westliche Seite der Stadt weit überblicken kann.

Nacht:
Ich bezahlte Bob 41 € und ging in mein Zimmer (18 € die Nacht, 5 € für Schlüssel). Das Zimmer musste ich leider mit 5 anderen Leuten teilen… 3 Australier waren vor mir schon da und 2 Amerikaner kamen, bevor ich schlafen ging. Einer oder 2 der guys haben so laut geschnarcht, die Putzfrau kam so gegen 6 (wenn ich das so recht mitbekommen haben), so dass ich nicht besonders viel geschlafen hatte, und die Amis sind um 7 Uhr aufgestanden (sie waren sehr leise), aber ich konnte nicht mehr richtig einschlafen.
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