Tag 37
Kap Sounion
Um 13 Uhr habe ich mich mit Wiebke und ihren Eltern am Syntagma getroffen, weil mir der Mitarbeiter von der Touristen-Information gesagt hatte, dass die Busse um 20 nach in der Parallelstraße losfahren.
Als wir dort ankamen, stand auf dem Plan allerdings, dass der Bus an der Hauptbushaltestelle um 30 losfährt, also konnte der Bus hier erst gegen 20 vor ankommen. Vielleicht hat der gute Info-Mann das auch gemeint ;-). Nun gut, in Griechenland muss man sich freuen, wenn die Busse überhaupt kommen. Also hat das Warten uns in der Sonne nichts ausgemacht.
Die 1 ½-stündige Fahrt zum südlichsten Punkt des attischen Festlandes kostete für die anderen 5,40 € und für mich 4,10 €. Allerdings wurde ich eingeladen und musste nichts zahlen. Ganz lieben Gruß und Dank hiermit an Family L!
Die Fahrt entlang der malerischen Küste war lohnenswert, da wir viele sehr schöne Buchten und Orte hatten sehen können. (Da kann man die nächsten Monate schon den einen oder anderen Abstecher hin machen.)
Mein erster Eindruck war ein bisschen, wie soll ich sagen, enttäuschend.

Ich hatte mir den Tempel viel größer vorgestellt. Aber vielleicht täuscht dies auch nur, da der schroffe Felsvorsprung, auf dem der Poseidon-Tempel steht, 65 Meter tief ins Meer abfällt. Außerdem sind nur noch 16 der schlanken dorischen Säulen aus Agrilesa-Marmor erhalten.

Jedoch ist der Blick vom Tempel imposant: Er reicht bis nach Ägina und zum Peloponnes im Westen und Kea, Kithnos und Serifos im Südosten.

Für die antiken Seefahrer war der Anblick immer ein Trost, da sie wussten, dass die Heimat nicht mehr allzu fern ist. Der Sonnenuntergang war auch sehr schön, nur im Sommer wird es noch viel schöner sein.

Die 70 km zurück zogen sich ganz schön lang hin, vor allem, weil keiner von uns ein richtiges Mittagessen hatte und jeder sehr hungrig war. Da alle, auch viele Einheimische, zurück in die Stadt wollten, gab es auf der 3-spurigen Straße über einige Kilometer zähfließenden Verkehr (da wünscht man sich doch einen Roller herbei).
Zum krönenden Abschluss dieses wunderschönen Wochenendes gab es Gyros in einem typisch griechischen Restaurant, in dem oft der griechische Staatspräsident diniert und auf vielen Fotos verewigt ist, aber die Preise dennoch nicht gesalzen sind.

Um 13 Uhr habe ich mich mit Wiebke und ihren Eltern am Syntagma getroffen, weil mir der Mitarbeiter von der Touristen-Information gesagt hatte, dass die Busse um 20 nach in der Parallelstraße losfahren.
Als wir dort ankamen, stand auf dem Plan allerdings, dass der Bus an der Hauptbushaltestelle um 30 losfährt, also konnte der Bus hier erst gegen 20 vor ankommen. Vielleicht hat der gute Info-Mann das auch gemeint ;-). Nun gut, in Griechenland muss man sich freuen, wenn die Busse überhaupt kommen. Also hat das Warten uns in der Sonne nichts ausgemacht.
Die 1 ½-stündige Fahrt zum südlichsten Punkt des attischen Festlandes kostete für die anderen 5,40 € und für mich 4,10 €. Allerdings wurde ich eingeladen und musste nichts zahlen. Ganz lieben Gruß und Dank hiermit an Family L!
Die Fahrt entlang der malerischen Küste war lohnenswert, da wir viele sehr schöne Buchten und Orte hatten sehen können. (Da kann man die nächsten Monate schon den einen oder anderen Abstecher hin machen.)
Mein erster Eindruck war ein bisschen, wie soll ich sagen, enttäuschend.

Ich hatte mir den Tempel viel größer vorgestellt. Aber vielleicht täuscht dies auch nur, da der schroffe Felsvorsprung, auf dem der Poseidon-Tempel steht, 65 Meter tief ins Meer abfällt. Außerdem sind nur noch 16 der schlanken dorischen Säulen aus Agrilesa-Marmor erhalten.

Jedoch ist der Blick vom Tempel imposant: Er reicht bis nach Ägina und zum Peloponnes im Westen und Kea, Kithnos und Serifos im Südosten.

Für die antiken Seefahrer war der Anblick immer ein Trost, da sie wussten, dass die Heimat nicht mehr allzu fern ist. Der Sonnenuntergang war auch sehr schön, nur im Sommer wird es noch viel schöner sein.

Die 70 km zurück zogen sich ganz schön lang hin, vor allem, weil keiner von uns ein richtiges Mittagessen hatte und jeder sehr hungrig war. Da alle, auch viele Einheimische, zurück in die Stadt wollten, gab es auf der 3-spurigen Straße über einige Kilometer zähfließenden Verkehr (da wünscht man sich doch einen Roller herbei).
Zum krönenden Abschluss dieses wunderschönen Wochenendes gab es Gyros in einem typisch griechischen Restaurant, in dem oft der griechische Staatspräsident diniert und auf vielen Fotos verewigt ist, aber die Preise dennoch nicht gesalzen sind.

Martha13 - 18. Mär, 23:41
