Nach gestern Abend, obwohl ich nicht so viel getrunken habe, habe ich erstmal lange ausgeschlafen.
Am Nachmittag bin ich dann mit meinen neuen Mitbewohnerinnen, Audrey und Marion, und ihren Freunden (wir brauchten ja jemanden zum Schleppen) mit dem Bus (kostet nur 1,60 € für Studenten, obwohl es ca. 40 Min. entfernt ist, also fast am Flughafen) zu IKEA gefahren. Hätte ich das gewusst, hätte David gar nicht für mich einkaufen fahren brauchen ;-). Wir haben nen Tisch für unseren neuen Internetcorner in der Küche gekauft (wo vorher der Kühlschrank stand), 2 Hocker und noch so einige Kleinigkeiten für unsere Zimmer. Jetzt fühle ich mich fast wie zu Hause, wird alles sehr bunt.
Als wir wieder hier waren, musste ich noch was zum Vorglühn kaufen, aber der Supermarkt hat auch nur bis 20 Uhr auf, also kaufte ich Dosenbier am Kiosk (da gibt es alles zum Überleben wichtige!). Kurz danach kam dann auch schon Wiebke und wir haben Nudeln gegessen und Bier mit Cola getrunken und uns ein wenig verkleidet. Den mitgebrachten Wein haben wir dann unterwegs zur SPIRIT Bar in Psirri (ist der nächste Stadtteil) geleert. Dort fand die Carneval-Party, wo alle anderen Erasmus-Studenten schon waren, statt. Die Musik fand ich persönlich nicht so toll, aber man konnte noch dazu tanzen und bisschen Spaß haben.
Da es nicht so weit entfernt von mir ist, konnte ich zu Fuß gegen 3 Uhr zurückschlendern.
Martha13 - 17. Feb, 12:27
Ich weiß nicht, warum, aber ich brauche hier immer ewig, bis ich morgens fertig bin ;-)
Mein Ziel war es heute, ein Buch oder mehrere Bücher zu kaufen und nachmittags ins Planetarium zu fahren, da das Wetter – wie vorausgesagt – nicht so gut war. (Aber ich weigere mich, einen Schirm zu kaufen.)
So nahm ich mir als erstes vor, die zwei größeren Buchläden hier in der Nähe auszukundschaften. Tja, den ersten gab es leider nicht in meiner Straße, wie im Reiseführer beschrieben. Dafür war der 2. groß genug und ich konnte gut stöbern, aber die Auswahl überforderte mich ein wenig. Es hat dann auch länger gedauert, bis ich mich entschieden habe. Jetzt habe ich The Eight von Katherine Neville, soll ein internationaler Bestseller sein. („Readers thrilled by The Da Vinci Code will relish the multilayered secrets of The Eight.“ – Matthew Pearl, author of The Dante Club) Das hat mich dann endgültig überzeugt.
Beinahe hätte ich einen richtigen Schnulzenroman gekauft, wie Pina und Veronika sie immer in Kalabrien gelesen haben. Aber dann fiel die Wahl auf den letzten Roman von Jane Austen, Persuasion. (Ich bin ein bisschen Breuer-geschädigt ;-).)
Unterwegs erfuhr ich dann, dass gestern der Griechischkurs für Anfänger schon stattgefunden hat. Na ja, ich dachte, alles würde erst nächste Woche anfangen, aber dem war wohl nicht so. Ich hab nicht wirklich viel verpasst, da sie erst beim Delta angekommen sind (dem 4. Buchstaben im Alphabet).
Unter anderem standen auch schon die Zeiten und Orte einiger Kurse fest. So bin ich zur Uni gegangen, um meine Kurse zu checken.
Auf dem Rückweg hab ich noch eingekauft.
Ich habe jetzt auch eine Wäscheleine in meinem Zimmer; das ist hier auch sehr wichtig, weil ich nirgendwo Wäscheständer gesehen habe.
Die Franzosen, die nach Santorini fahren wollten, haben Fähre verpasst oder sie war schon voll, also mussten sie noch eine Nacht länger hier verbringen. So wurde es ganz schön gemütlich voll hier in der Wohnung, weil die anderen ja schon so halb drin waren.
Heute Abend fing unsere offizielle intro-week an. Wir treffen uns immer mit den Erasmus-Leuten vor der Uni und gehen dann gemeinsam irgendwo hin. Heute gingen wir in einen Club am Fokonios Negri Square, um einen ersten Drink zu uns zu nehmen und um uns kennen zu lernen. Leider hatte ich nicht so die Lust zu trinken, weil wir erst so spät los sind und es hier überall nicht ganz so günstig ist. Außerdem wollte ich nicht an einem Abend 20-30 Leute auf einmal kennen lernen und jeden nach seinem Namen, Herkunftsland, Studium, Wohnung hier, den Kursen o. ä. zu fragen und immer das gleiche von mir zu erzählen. Die Stimmung und die Musik war sehr gut (würde da noch mal gern hingehen), aber ich war nicht so gut drauf. Vielleicht fehlte mir mehr Alkohol und/oder meine Freunde…
Ach ja, dafür bin ich für umsonst mit dem Taxi heimgefahren.
Martha13 - 16. Feb, 19:12
Morgens:
Da ich gestern nicht so früh einschlafen konnte, bin ich erst um 10 Uhr aufgestanden. (Ich weiß, ich weiß… das ist ein Leben…)
Beim Frühstück hab ich dann noch an meiner Seite gearbeitet und sie einigen verschickt. (Denn Internet gibt es in der WG nur in der Küche.)
Ausflüge:
Lykavittos:
Um 12 Uhr habe ich mich dann zum Lykavittos -Berg, der „Wolfshügel“ bedeutet, aufgemacht. Von unserer Wohnung hier bis ganz oben habe ich eine halbe Stunde gebraucht. (Ich kann euch sagen, der Berg ist viel schlimmer als Haxtergrund bzw. –berg!! Also Ralph, verleg die Einheiten hierhin ;-) )
Wie schon erwähnt, war der Weg rauf ganz schön anstrengend, aber der Ausblick unterwegs hat mich schon motiviert und von der Spitze, die mit 278 m den höchsten Punkt der Innenstadt ausmacht, sieht man wirklich über die ganze Stadt bis hin zum Hafen Piräus und zu den nächstgelegenen Inseln. Schaut euch die Bilder an, die folgen werden.
In der völlig weißen Kirche Ágios Geórgios, die man auch von unten sehen kann, habe ich noch eine Kerze angezündet und dann den Panoramablick (nur bei gutem Wetter) über das Häusermeer und auf fast alle größeren Sehenswürdigkeiten genossen. Ich kann mir jetzt ungefähr ein Bild machen, wie weit alles auseinander liegt und dass vieles von mir auch gut zu Fuß zu erreichen ist.
Rückweg:
Zurück habe ich einen anderen Weg als an meiner Wohnung vorbei genommen, so dass ich glatt nen Starbucks umme Ecke gefunden habe und einige Läden mehr. Außerdem hab ich mir die Griechenland-Zeitung gekauft, ne Zeitung für Athen und Thessaloniki auf Deutsch. Ist eigentlich ganz cool, erfahre hier ohne Fernsehen nicht so viel, was in der Welt los ist. Also klärt mich auf!! Was gibt’s neues?
Als ich vom Berg runter ging, waren an größeren Kreuzungen Polizisten, die den Verkehr regelten, obwohl die Ampeln funktionierten. Und es waren überall viele Polizeiwagen/-bullis und Polizeieinheiten mit Helmen, Schlagstöcken und kompletter Montur. Manche Straßen waren sogar abgesperrt. Da fragte ich nur, was hier los ist. Einer der Polizisten antwortete: „ein großer Streik“. Später erfuhr ich dann, dass es ein Streik der Studenten einer Uni hier war. (Hier streiken die STUDENTEN!)
Essen:
Am Syntagma-Square gibt es mehrere Fast-Food-Läden. Einer ist so ähnlich wie Subway, wo man sich den Belag selbst aussuchen kann, aber manche Beläge sind schon etwas gewöhnungsbedürftig. Dennoch probiere ich einiges aus. Da alle Plätze dort belegt waren, setzte ich mich gegenüber auf eine Bank am Syntagma-Platz, habe dort meine Sandwich gegessen und die Zeitung gelesen.
Post:
Eine Post sollte es hier auch irgendwo geben… Nachdem ich sie gefunden, Briefmarken gekauft habe und noch mal nachfragen musste, in welchen Briefkasten genau ich meine Postkarten werfen sollte (es gibt nämlich 5 verschiedene), hoffe ich nun, dass es richtig war. Es waren die ersten und ich warte mal ab, wie lange sie bis Paderborn brauchen.
Information:
Als nächstes wollte ich zur Information, wo man auch Fahrpläne für Fähren bekommt, doch war diese schon vor 16 Uhr geschlossen, obwohl es eigentlich bis 19 Uhr hätte aufhaben müssen. Na ja, an so etwas muss ich mich wohl gewöhnen.
Aber es lag auf dem Weg zu einigen Sehenswürdigkeiten, deswegen war es kein Umweg für mich.
Hadrians Tor
Das Hadrianstor ist ein erhabenes Bauwerk aus pentelischem Marmor, jedoch steht es an einer sehr belebten Straße/Kreuzung. Nach den Inschriften zu schließen sollte es die Grenze zwischen antiker und römischer Stadt markieren. Ich konnte aber keine Inschriften lesen und kann mir leider auch noch nicht erklären, in welcher Richtung das antike und von wo an das römische Athen anfängt. (Vielleicht erfahre ich es ja im Laufe der Zeit.)
Tempel des olympischen Zeus
Gleich hinter dem Hadrianstor kann man das Olympieion, den größten Tempel Griechenlands bewundern. Seine Bauzeit betrug um die 700 Jahre und es bestand aus 104 korinthischen Säulen (Höhe 17 m, Durchmesser der Basis 1,7 m). Von diesen sind jetzt allerdings nur noch 15 erhalten.
Erster Friedhof Athens.
Als nächstes machte ich mich auf zum ersten Athener Friedhof. Ist gar nicht so einfach, den Weg zu finden, wenn man manche Straßenschilder nicht sofort findet oder nicht lesen kann. Na ja, aber irgendwann war ich auch dort angekommen und es ist wirklich ein schöner Friedhof mit unglaublich prunkvollen, aber auch kitschigen Grabsteinen und Mausoleen. Der Archäologe Heinrich Schliemann soll dort liegen und manche Grabsteine sind echte Kunstwerke.
Auf meiner Route zum Nationalgarten lag noch einiges Sehenswertes.
Ich hab ein Freibad entdeckt und wollte da auch sofort rein springen. Ich konnte auch reingehen, aber es sah so aus, als ob es nur für Olympia-Sportler reserviert war… Neben dem Schwimbad gab es auch Sportanlagen. Leider konnte ich das Panathenische Stadion, das ich vom Wolfshügel gesehen habe, nicht finden (vielleicht beim nächsten Mal).
Unterwegs kam ich am Zappion vorbei, das von einer streng formalen Gartenanlage mit breiten Wegen umgeben wird. Es war früher eine Ausstellungshalle, der Rat der EU traf sich hier und während der Olympiade 2004 diente es als Pressezentrum. Heutzutage ist es nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.
Nationalgarten
An den Zappion-Park grenzt der Nationalgarten, durch den ich den Weg nach Hause einschlagen wollte. Ursprünglich ließ ihn Königin Amalia als Schlosspark anlegen. Deshalb gibt es hier viele schöne Alleen, verschiedene Blumen, subtropische Bäume, Zierteiche mit Fischen und Wasservögeln und einiges mehr, wie z.B. ein Botanisches Museum, einen Kinderspielplatz, einen Ententeich, ein Café, von dem ich noch nichts besucht habe.
Tatsächlich habe ich dann noch eine Jogger getroffen, nachdem ich von dem einen Mitbewohner nur gehört habe, dass man hier gut laufen kann. Jetzt könnten auch meine Laufschuhe ankommen… Vielleicht morgen früh.
Auf dem Rest meines Weges zur Wohnung, habe ich auch endlich eine Apotheke gefunden, die nachmittags aufhat, und unglaubliche 66 Cent für 20 Tabletten Paracetamol bezahlt.
Ich habe so einiges gesehen heute und bin viel gelaufen, deswegen werde ich mich gleich nur noch hinlegen!
Als ich in meinem Zimmer war, hab ich den Laptop angeschmissen, um meine Erlebnisse festzuhalten und auf einmal hatte ich für ne Stunde oder so sogar Internet hier in meinem Zimmer!! Juhu!! Aber jetzt ist es wieder weg….
Wenn das Wetter morgen schlechter sein sollte, also wie in der Zeitung angekündigt, dann werde ich ins Planetarium fahren (das macht man dann nicht mehr, wenn es draußen warm ist… oder gerade dann?!?)
Heut Abend ist mir ganz schön langweilig, habe nix zum Lesen hier, außer meinem Reiseführer, der suuuupertoll ist (dankeschön dafür noch mal!), aber ich brauche ein richtiges Buch. Wird morgen früh gleich gekauft!
Martha13 - 15. Feb, 23:23
Der Morgen:
Ich war heut schon öfter wach, aber bin erst gegen 13 Uhr so richtig aufgestanden und hab - wie auch gestern - 3 Toast mit Käse gefrühstückt.
Danach hab ich mich wieder ein wenig hingelegt und DVD geschaut.
Nachmittag:
Um 15 Uhr ging ich duschen und danach zum Syntagma-Square, um mich mit Wiebke zu treffen, damit sie mir mit meinem Blog helfen konnte. Er ist jetzt soweit fertig, nur die Beiträge müssen rein und die Fotos hochgeladen werden.
Danach hab ich sie auf was Warmes zu trinken eingeladen. Wir setzten uns in die Bar 21 und quatschen noch ein wenig.
Abend:
Ich ging zum Supermarkt, um einiges zu Essen und notwendige Sachen für das Bad einzukaufen.
Als ich zu Haus ankam, hatten die Franzosen schon Besuch und so beschloss ich meinen Salat in meinem Zimmer zu mir zu nehmen und CSI NY (Michi, Tobi: Ich brauch Naschub!) zu schauen.
Morgen werde ich wahrscheinlich einen kleinen Ausflug machen, da die Uni noch nicht anfängt und unsere Intro-week von Erasmus erst am Freitagabend losgeht.
Martha13 - 14. Feb, 00:00
Morgens:
Gegen 8/9 Uhr war ich schon ausgeschlafen. Dann habe ich gemütlich gefrühstückt und geduscht und mich fertig gemacht.
Um ca. 11 Uhr hab ich mich zu Fuß auf den Weg zur Uni gemacht. Unterwegs hab ich mir noch einen Cappuccino gekauft und so brauchte ich ca. ne halbe Stunde.
Uni:
Dort angekommen, musste ich feststellen, dass die Uni wirklich bestreikt wird und einige Teile geschlossen sind. (Ja, ich bin hier zum Studieren, aber dagegen kann sogar ich nichts!) Ich schaute noch mal aufs schwarze Brett und wollte eigentlich ins Internet. Ein anderer Erasmus-Student half mir und ich war zwar drin, aber nicht lange.
Mittagessen:
So wartete ich bis 13 Uhr auf Kathrin und Tina. Ich wollte ja noch das Mensa-Essen ausprobieren. Meiner Meinung nach war es in Ordnung und es ist kostenlos für Studenten!
Omonia-Square:
Dann machten wir drei uns auch den Weg zum Omonia-Square, wo Kathrin zur Bank gehen konnte und wir einen genauen Fahrtzeiten-Plan bekamen. Man merkt sofort, dass dieser Platz einen Verkehrsknotenpunkt darstellt.
Die beiden Mädels wollten dann nach Piräus fahren, aber ich entschied mich zum Syntagma-Square zu fahren, um das Internet dort auszuprobieren.
Syntagma- Square:
Der Platz ist sehr groß, in der Mitte ist ein Brunnen und drumherum einige Bäume auf den Wiesen und Bänke. Umsäumt wird der Syntagma-Platz vom Parlament, Luxushotels, Banken, Cafés und Fast-Food-Restaurants.
Hier kann jeder mit einem Notebook umsonst ins Internet. So hab ich endlich ungestört einige mails schreiben und per skype telefonieren können (wer noch kein skype hat, einfach runterladen und wer mich noch nicht in seiner Liste hat, ich bin Handballerin 13). Ungestört war ich fast schon, jedoch wird man noch merkwürdig von der Seite angeschaut oder gar angesprochen. Internet ist in Griechenland noch nicht so weit verbreitet. (In der Wohnung können wir nur in der Küche auf dem Kühlschrank das Netz des Nachbarn nutzen.) So wird der Syntagma-Square wohl vorerst zu meinen Lieblingsplätzen zählen. Aber jetzt ist es noch ein wenig zu kalt stundenlang im Schatten zu sitzen.
Essen:
Maëlle hat wieder gekocht und mich auch eingeladen. Es gab Nudeln mit Pesto/Sauce und Chicken. Da sie gekocht und alles andere gemacht hatte, hab ich wenigstens den Wein, den ich den Tag zuvor gekauft hatte, zum Essen gereicht.
Party:
Nach dem Essen holten Maëlle und ich Wiebke an der Victoria Station ab und gingen in eine WG nahe der Uni, um dort vor zu trinken.
Ostria-Bar:
Erst konnten sie nicht alle animieren sofort, mitzukommen und der Weg hat sich meiner Meinung nach sehr hingezogen. Als wir dann endlich ankamen, war die Party schon im vollen Gange und ich hatte die Lust auf Feiern irgendwie verloren. Ich hatte auch keine wirkliche Lust, so viele Erasmus-Leute wie möglich kennen zu lernen, weil ich mir eh nicht alle Namen merken kann, und hab auch nichts mehr getrunken. So wurde ich allmählich wieder nüchtern. Gegen halb 3/3 ging es dann mit dem Taxi nach Hause. Wiebke und ich haben ungefähr 4 € bezahlt und das, obwohl Wiebke noch ein Stück weiter fahren musste als ich.
Martha13 - 13. Feb, 00:00
Heut ist ein Nationalfeiertag hier, deswegen ist die Uni und vieles mehr auch geschlossen.
Auf Englisch heißt er „Cleaning Monday“, also könnte es so etwas sein wie bei uns der Aschermittwoch. Und ich faste auch bis Ostern! Aber nur Chips.
Ich bin recht früh aufgestanden und da ich ganz allein in der Wohnung bin, konnte ich am Laptop frühstücken und telefonieren.
Nach dem Mittag habe ich mit Wiebke auf einen Kaffee getroffen. Wir sind dann durch die Altstadt (Plaka) geschlendert und ich hab was eingekauft (aber bis jetzt wirklich nicht viel).
Da wir meist auch noch was anschauen wollen, sind wir zum Panathenäischen Stadion (Antikes Olympia-Stadion) gelaufen (also sehr viel kann man hier zu Fuß erkunden).
Gegenüber dem antiken Olympiastadion befindet sich das Karaiskáki-Denkmal, es ist ein Reiterdenkmal des Generals Geórgios Karaiskákis von 1827.
Mein Rückweg führte am Nationalpark und an der Residenz des Staatspräsidenten vorbei.
Außerdem habe ich heut neue Fotos hochgeladen! Aber sind recht viele und ich bin erst beim 4. Tag angelangt. Also habt Geduld!
Abends habe ich mir was zu Essen bei Goody´s geholt und Video geschaut und gelesen. Muss ja morgen früh zur Uni!
Martha13 - 12. Feb, 17:19
Aufstehen:
Aufgestanden sind wir so um 8/halb 9, damit ich noch duschen und packen konnte.
Frühstück und Check-Out:
Um 9 Uhr war dann wieder frühstücken angesagt. Danach die letzten Sachen reinpacken und runterschleppen. Endlich raus aus der Hostel!
Nicht, dass die Leute nicht alle nett waren, habe ja sofort als erstes die Wiebke kennen gelernt, mit der ich noch Kontakt halten werde. Aber ich brauchte irgendwann meinen Freiraum, also einen Platz, um mich zurückzuziehen und deswegen hätte ich es nicht länger mit 5 anderen people in einem Zimmer ausgehalten.
So checkten wir aus und bekamen unsere 5 € deposit für den Schlüssel wieder.
Weg zur ESN-Office:
Um 10 Uhr haben wir uns auf den Weg zur Office gemacht, war wieder ganz schön anstrengend mit den ganzen Koffern und Umsteigen in der Metro.
Office:
Vor 11 Uhr hatten wir es dann geschafft. Theo kam auch gerade und half uns mit dem Koffer.
Danach schickte er uns zur Uni, die direkt nebenan ist.
Uni:
Dort haben wir einen riesengroßen Studentenausweis (aus Pappe) und ne Ermäßigungskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel bekommen. Der Rest der Ausweise, wie eine Mensakarte, folgt noch.
Niemand konnte uns mit Bestimmtheit sagen, wann die Kurse anfangen, weil jetzt auch noch oder wieder gestreikt werden sollte/wird. Also werden wir die nächsten Tage auf dem schwarzen Brett nachschauen, ob und wann und wo die Kurse stattfinden sollen. Es kann sein, dass die Kurse, die nicht in dem Hauptgebäude, sondern in anderen Räumen ausgelagert sind, vielleicht schon diese Woche beginnen. Ich lasse mich einfach überraschen.
Ich war auch das 1. Mal im Internet.
Office:
Danach sind wir wieder zu Theo ins Büro, da standen dann aber auf einmal 15-20 Leute und haben auf eine Wohnung/Zimmer gewartet. Nach langem Warten und Hoffen sagte er dann auch zu Kathrin, mir und einigen anderen, dass wir gegen 15 Uhr noch mal wiederkommen sollten.
Warten:
So sind wir essen gegangen (was auf die Hand gekauft) und haben uns an einen Tisch in einem kleinen Park gesetzt. Ich bin dann noch mal zur Uni und mit meinem Laptop ins Internet. Hier noch mal einen lieben Geburtstagsgruß an Pina!
Danach bin ich um 15 Uhr zur Office gegangen und hab gehofft, dass ich einen Schlüssel für eine Wohnung bekam (zu dem Zeitpunkt wär ich nirgendwo anders hin als in mein eigenes Zimmer gezogen).
Abholen:
Ich kam kurz nach 3 dort an und grad nachdem ich mich gesetzt hatte, kam auch schon Maëlle, um mich abzuholen! Sie ist eine Französin und sie und ihr Freund und ihre Freunde bleiben noch bis zum 15 in der Wohnung. Wenn sie ausziehen, ziehen zwei andere Französinnen hier zu mir ein, die ich auch prompt kennen gelernt habe, weil sie um 17 Uhr vorbeikamen.
Essen:
Maëlle hat vorher noch Pita selbst gemacht, sehr einfach, aber lecker. Ich esse hier sowieso bis jetzt total wenig…;-) Abwarten, wie das kostenlose Mensaessen hier ist.
Endlich Auspacken:
Meinen Koffer auszupacken ging sehr viel schneller, als ihn so voll zu kriegen!! Und der kleine Schrank ist nicht mal annähernd zur Hälfte belegt. Also brauch ich noch unbedingt die anderen Sachen, die ich da lassen musste.
Die Franzosen haben mich dann auch gleich mit zum Supermarché mitgenommen und ich konnt das nötigste einkaufen und weiß, wo ein mobile-shop ist, wo ich mir morgen früh auch ne griechische Sim-Karte fürs Handy kaufen muss, damit ich hier billiger sms schreiben und tel. kann.
Wohnung: Zimmer: Fotos!
Nun komme ich zu meinem Zimmer und der Wohnung.
Ich denke, dass ich es nicht besser mit der Wohnung treffen hätte können. Obwohl es Franzosen sind, find ich es sehr angenehm und ich brauch auch heute nur noch Ruhe, höchstens noch DVD schauen und früh schlafen gehen.
Morgen früh oder Mittag muss ich zur Uni und abends ist Erasmus-Party (wie jeden Di. hier).
Martha13 - 12. Feb, 00:00
Aufstehen:
Nachdem ich nicht mehr einschlafen konnte, duschte ich erstmal. Die Zimmer und das Bad waren sehr sauber, nur das Aus-dem-Koffer-Leben ist ja nicht so mein Ding (konnte ja nix auspacken, da die Schränke nur Fächer waren und mit allen geteilt werden mussten. Meine Haare habe ich dann auch noch in einem anderen Zimmer fönen müssen, da die Amis noch geschlafen haben nach ihrer nächtlichen Sauftour und es im Bad keine Steckdosen gab (hab gehört, es sollte deswegen sein, damit keine Unfälle passieren).
Diary:
Da ich nun schon so früh wach war, habe ich mir meinen Laptop von Bob geben lassen, da ich im Safe hatte einschließen lassen, und fing mit meinem Reisetagebuch an. Gar nicht so einfach, alle Eindrücke festzuhalten.
Frühstück:
Gegen 9 Uhr hatte ich mich mit Wiebke zum Frühstück verabredet. Als sie kam, gingen wir dann in die Küche/Bar. Wie erwartet war das Frühstück sehr spartanisch, jedoch kann ich morgens nichts mit süßen Sachen wie Marmelade oder Nutella anfangen. So gab es für mich Toast mit Butter und Ei. Der Kaffee ist sehr gewöhnungsbedürftig, da die Griechen fast nur Pulverkaffee wie Nescafé trinken. Der Tee mit Milch und Zucker dagegen schmeckte schon.
Tour:
Nach dem Frühstück holten wir – Wiebke, Elise und ich- unsere Jacken (und Regenschirme) und gingen noch einmal zur Akropolis. Sonntags bezahlt man keinen Eintritt. Nun sahen wir die Akropolis und alles andere, was wir am Abend zuvor nur von unten hatten sehen können. Anfangs hat es nur etwas getröpfelt, jedoch war es oben auf der Akropolis sehr viel windiger und der Regen ist stärker geworden. Als es zu stürmisch war, sind wir ins Akropolis-Museum geflüchtet. Diese Idee hatten mehrere Besucher…
Kathrin arrived:
Als der Regen ein wenig nachließ, gingen wir zurück zur Hostel. Elise hat ihre Tour noch fortgesetzt, da sie ja nur eine Woche hier verbringt.
Nachdem wir unsere nassen Sachen gewechselt haben, tranken Wiebke und ich einen heißen Tee und warteten auf Kathrin. Kathrin studiert auch in Paderborn und ist die zweite Erasmus-Studentin.
Sie kam dann auch nach 15 Uhr mit dem Taxi am Hostel an.
Sie konnte dann auch ein Bett in meinem Zimmer beziehen, so waren wir wenigstens 2 Deutsche in room no. 5.
Essen beim Griechen:
Später am Abend gingen wir zu viert in ein griechisches Restaurant, genossen sehr leckeres griechischen Essen und den Ouzo und hatten sehr viel Spaß. (Foto)
Zu-Bett-Gehen:
Kathrin hat ihr Tagebuch geschrieben und ich CSI NY geschaut, da mir das alles zu eng und zu viel war. (War das letzte Mal ja während des Trainingslagers in einer Jugendherberge.)
Bevor wir eingeschlafen sind, haben wir uns noch mit den anderen im Zimmer über das Reisen unterhalten.
Martha13 - 11. Feb, 00:00
Aufstehen:
Ich war natürlich so früh wach, wie ich schon die ganze Woche (für Klausuren und zum Lernen) aufgestanden bin.
Aber nach Freitagabend ging es meinem Kopf nicht so gut, aua. Wir hatten keine Kopfschmerztabletten mehr zu Hause. Aber eines der Care-Pakete war meine Rettung! Da waren auch Aspirin eingepackt, so konnt ich die wenigstens einnehmen. Besserung trat jedoch nicht wirklich ein. Mir war den ganzen Tag schlecht und die Müdigkeit tat den Rest.
Koffer:
Natürlich und wie vorausgesagt passte nicht alles in den Koffer. So mussten wir ein wenig improvisieren und einiges in Paderborn lassen (was mir hoffentlich in den nächsten Tagen zukommt).
So wurde auch mit dem Losfahren um 11 Uhr nix… ;-) (Gut, dass mein Freund mich so gut kennt und diese Verspätung eingeplant hatte.)
Fahrt:
Es ging nun endlich irgendwann vor 12 Uhr los. Wir hatten keinen Stau auf unserer Strecke, so ging es gut voran. Nach ca. 1:40 h waren wir dann am Flughafen Köln/Bonn angekommen.
Flughafen:
Nach einem tränenreichen Abschied ging es für mich allein durch die Kontrolle.
Als erstes wurde ich gefragt, ob ich irgendwelche Creme dabei habe. Ich hatte natürlich was mit mir, ne Handcreme, weil meine Hände soo trocken sind (hoffe das ändert sich bei dem Klima hier). Eigentlich dachte ich, dass nur Flüssigkeiten in den durchsichtigen Beuteln mitgeführt werden müssen und nicht alle Kosmetiksachen. Stiefel musste ich auch ausziehen und sowieso alles an mir hat gepiept.
Als das geschafft war, hab ich mir erstmal ne Flasche Wasser gekauft (3,- für 0,5 L), damit ich im Flugzeug auch was zu den Brötchen hatte (man konnte aber tatsächlich etwas Warmes kaufen, Pizza).
Aber unserer Flieger kam erst 20 Min. später als geplant. (Und die Deutschen standen schon ne halbe Std. bevor wir überhaupt rein durften schon in der Reihe, bestehend aus 3 verschiedenen Schlangen) Was will man auch von einem Billigflieger erwarten? Dass wir überhaupt geflogen sind… Nein, hab mich sehr sicher gefühlt.
Das Beste war, dass sie die Leute nicht rein gelassen haben, wie sie in der Schlange standen, sondern wie wir eingecheckt haben! Also war ich dann früher als viele andere drin, weil ich die boarding-no. 43 hatte.
Flug:
So konnte ich mir eine Reihe für mich allein aussuchen! Kurz vor dem Flügel, so dass ich noch gut aus dem Fenster sehen konnte. Da ich ja noch so müde war, hatte ich gehofft, mich während des Fluges über die 3 Sitze zum Schlafen legen zu können. Aber dann kam doch noch eine Person und fragte, ob sie sich setzen könne. Ich konnte ja nicht nein sagen, so hatte ich wenigstens jemanden zum Reden. Sie war sehr nett und unterwegs zu einer Fortbildung. Vanessa arbeitet für Fairtrade und erstellt Zertifizierung für verschiedene Firmen im Ausland (wer Personalwirtschaft hat/hatte, weiß wovon ich rede ;-) ).
Bus:
Nachdem unsere Koffer da waren, sind wir zur Tourist-Information, dort bekamen wir einen Stadtplan und die Bus-/Metrofahrpläne. Vanessa musste auch in die Innenstadt, so nahmen wir den gleichen Bus zur Syntagma Station. Von dort sind wir dann mit der Metro weiter.
Metro:
Ich musste nur eine Station zur Victoria Station, die man normalerweise auch zu Fuß erreichen könnte. Aber mit dem ganzen schweren Gepäck waren es die 80 Cent wert. Von der Station bis zur Hostel waren es nur noch wenige Minuten.
Hostel:
Vor der Hostel standen schon einige junge Menschen und unterhielten sich lautstark. Da wusste ich, dass ich hier richtig sein musste. Aber hoffte auch, dass noch was für mich frei war. Da der Hund namens Marta die Eingangstür blockierte, hätte ich meinen Koffer draußen stehen lassen müssen, da das Rüberklettern mehr Mühe erfordert hätte, aber sofort war ein netter Mann zur Stelle und half mir (wie gern hätte ich mir da einen Rucksack von Anna K. gewünscht). Prompt kam noch ein nettes Mädel und erklärte mir alles, wie das hier abläuft und holte den Bob. Nachdem sich rausgestellt hatte, dass die Wiebke auch aus Deutschland kommt, konnten wir auch deutsch sprechen.
Akropolis:
Wiebke hatte noch die Elise aus London (ursprünglich aus Australien) kennen gelernt. Die beiden haben mich dann noch zur Akropolis begleitet. Ich wollte das ausnutzen, dass die Hostel schon so nah dran war. Wir haben die schön beleuchtete Akropolis von unten bewundert und sind auf den Filopappos Hill geklettert, von dem man die westliche Seite der Stadt weit überblicken kann.
Nacht:
Ich bezahlte Bob 41 € und ging in mein Zimmer (18 € die Nacht, 5 € für Schlüssel). Das Zimmer musste ich leider mit 5 anderen Leuten teilen… 3 Australier waren vor mir schon da und 2 Amerikaner kamen, bevor ich schlafen ging. Einer oder 2 der guys haben so laut geschnarcht, die Putzfrau kam so gegen 6 (wenn ich das so recht mitbekommen haben), so dass ich nicht besonders viel geschlafen hatte, und die Amis sind um 7 Uhr aufgestanden (sie waren sehr leise), aber ich konnte nicht mehr richtig einschlafen.
Martha13 - 10. Feb, 00:00